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19.07.17

19. Juli 2017: Jungstörche erkunden die Region

Geschafft! Die Jungstörche haben ihre ersten Ausflüge erfolgreich gemeistert. Nun müssen sie mit Unterstützung der Eltern selbstständig werden, denn sehr lange werden sie nicht mehr mit "All inclusive" auf dem Storchennest leben können. Wünschen wir von dieser Stelle alles Gute.

Wenig Raum zum Landen auf dem Storchennest, denn die Jungstörche machen sich durch den Flügelschlag recht breit.
Die Storcheneltern klapperten in den letzten Tagen stets im Chor. Vielleicht freuen sie sich über den prächtigen Nachwuchs. Nicht jedem Storchennest im Landkreis Celle war ein Bruterfolg beschieden.
An dieses Bild müssen wir uns wieder gewöhnen.
Hartmut, HaJo und Rainer (hier bei der Installation der neuen Webcam auf dem Kirchturm) freuen sich darüber, dass die neue Webcam bei den Storchenfans aus Nah und Fern sehr gut angekommen ist.

11. Juli 2017: Hohne wartet auf den Jungfernflug

Dauerregen und starke Gewitter haben zwei Jungstörche gut überstanden. Die Storcheneltern haben diszipliniert Schutz gegeben und für Nahrung gesorgt.
Nun hüpfen die Störche in ihrem Nest auf und ab und wollen wohl ihre Flugsicherheit prüfen. Hohne und die Storcheneltern warten auf den Jungfernflug. Hoffentlich wird es ein unfallfreier Ausflug.

Die Storcheneltern halten sich in diesen Tagen stets in der Nähe des Storchennestes auf. Warten auch sie auf den Jungfernflug.
Die Jungstörche im Dauerregen.

2. Juni 2017: Beringung der Jungstörche

Hans-Jürgen Behrmann ist am Nest angekommmen und deckt die Jungstörche ab.
Er beginnt mit der Beringung...
...und prüft den Zustand der Störche.
Reichlich Müll wie z. B. Bindgarn,...
...ein Kartoffelsack und...
...Plastikteile.
Die Jungstörche scheinen die Prozedur ganz gut überstanden zu haben.
 

Am späten Nachmittag des 2. Juni war die Beringung der Jungstörche auf dem Kirchendach in Hohne geplant. Die Storcheneltern, die eigentlich stets mit einem Storch das Nest bewachen, waren, als wenn sie es geahnt hatten, beide ausgeflogen. So konnte die Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr sich zügig dem Nest nähern. Die Jungstörche hatten sich schon in Duckstellung begeben, als Hans-Jürgen Behrmann mit einem Tuch die Störche zur Beruhigung abdeckte.
Neben der eigentlichen Beringung nahm er den allgemeinen Zustand der Störche in Augenschein. Allgemein stellte er ein Ernährungsdefizit fest. Die Störche sind bereits fünf Wochen geschlüpft, wirken aber wie vierwöchige Jungstörche. Dabei wirkt ein Jungstorch kräftiger, einer mittelmäßig und einer so schwach, dass er keine gute Prognose für die weitere Zukunft hat. Die Nahrung wird nun knapper, weil das Regenwürmerangebot stark zurückgeht.

Hans-Jürgen Behrmann und der Feuerwehrkamerad machten sich zum Ende des Storchennestbesuches an die Reinigung des Nestes. Die Hohner Storche haben den Ruf, die absolut größten Müllsammler zu sein. Liegt es an ihrer Sammelwut, oder sollte die Hohner Bevölkerung bei der nächsten Müllsammlung etwas intensiver Müll einsammeln. Gefunden wurden lange Plastikschnüre, ein Kartoffelsack, ein Einweghandschuh und Bindegarn. Diese Fundsachen sind für die Jungsstörche sehr gefährlich, weil sie ihre Füße strangulieren könnten.

Text: Redaktionsteam

27. Mai 2017: Jungstörche wachsen im Dreiklang unterschiedlich heran

Die Storcheneltern sind sehr fleißig bei der Aufzucht der Jungstörche. Ein Storch bewacht stets das Nest und der andere macht sich "auf den Flug" zur Nahrungssuche. Dabei scheint die Nahrungsverteilung nicht gerecht zu erfolgen. Die Jungstörche wachsen ungleichmäßig heran.

Jungstörche sind prächtig gewachsen.
Anflug mit vollem Schnabel.

Jungstörche genießen die wärmende Sonne

Mit der heutigen Sonne gaben die Altstörche den Blick frei auf ihren Nachwusch. Zur erkennen sind auf dem Foto mindestens zwei Jungstörche.

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